Interview: Julian Schmutz Interviews

15. Oktober 2016 – Interview: Julian Schmutz

Hallo Julian, der EHCB ist gut in die Saison gestartet. Ist das Team und Umfeld dementsprechend guter Laune?
Ja definitiv, aber wir bilden uns dabei nichts ein. Wir geniessen die Momentaufnahme aber wissen, dass wir noch lange nicht am Ziel sind.

Wie erklärst du dir den erfolgreichen Start in die neue Saison?
Wir hatten eine gute Vorbereitung auf die neue Saison. Die positive Stimmung in der Garderobe hilft und ich habe das Gefühl, dass jeder Spieler erfolgshungrig ist.

Du bist letzte Saison im Verlauf des Frühjahrs mittels B-Lizenz zum EHCB gestossen. Wie hast du diese schwierige Zeit erlebt?
Es war eine schwierige Zeit für alle Beteiligten, ich habe einfach versucht positive Energie zu bringen und mit Selbstvertrauen zu spielen und so dem Team zu helfen.

Zuvor warst du der beste Schweizer Scorer in der NLB. Wie gross ist der Niveauunterschied zwischen der NLA und der NLB?
Der grösste Unterschied sind die Details, es wird mehr auf Taktik geachtet und das Gefälle innerhalb eines Team ist sicher auch kleiner.

Mit Biel bist auch du persönlich erfolgreich in die Saison gestartet (9 Scorerpunkte in 12 Spielen). Bezüglich scoren scheint sich im Vergleich zur NLB bei dir nicht viel geändert zu haben.
Ich bin zufrieden mit meinem Start, aber ich weiss auch, dass ich noch viel zu Verbessern habe, und natürlich hilft es mir, dass ich das Vertrauen bekomme in einer offensiven Rolle zu spielen.

Im ersten Berner Derby der Saison gegen den SCB warst du gleich erfolgreich und hast den Gamewinner erzielt. Wir Bieler bejubeln Treffer gegen den grossen Rivalen ja besonders. Wie hat es sich für dich angefühlt als ehemaliger SCB-Junior?
Es war ein sehr spezielles Tor für mich. Ich habe viele positive wie auch negative Erinnerungen an meine Zeit in Bern, umso mehr bedeutet mir das Tor. Das es noch der Gamewinner war, ist zudem besonders schön.

Was sind deine Ziele für die kommenden Spiele?
Solange wie möglich mit der Spitze mit zu halten und wichtige Punkte einzusammeln für eine erfolgreiche Playoff-Qualifikation.

Interview: Mirio Woern

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