Throwback Januar

Der EHC Biel hat seit der Gründung im Jahre 1939 viel erlebt. In Erinnerung sind uns vor allem die drei Meistertitel von 1978, 1981 und 1983 geblieben. Doch seither gab es auch unschöne Momente in der 81-jährigen Clubgeschichte. So zum Beispiel, als wir 1995 aus der damaligen NLA in die NLB abstiegen. Wir werden ihnen monatlich die prägendsten Momente seit der Gründung in unserer Rubrik «Throwback» präsentieren. Weiter geht es mit dem Monat Januar.

Ankens Comeback

Rechtzeitig zum Jahresbeginn gegen den HC Lugano stand Olivier Anken, nach seiner Verletzung im Dezember in Kloten (siehe Throwback vom Dezember) am 5. Januar 1988 wieder zwischen den Pfosten. Vor 6'507 Fans ging der EHCB durch Normand Dupont mit 1:0 in Führung und war 35 Minuten lang gegen den Leader und Schweizermeister ebenbürtig. Anders als Biel verwertete Lugano seine Chancen und führte mit drei Toren zwischen der 36. und 42. Minute die Entscheidung herbei.

Olivier Anken

Vier Tore innert 53 Sekunden

Am 6. Januar 1976 lag der EHC Biel nach 57 Minuten gegen Sierre mit 4:6 Toren in Rückstand in die Überraschung für die Walliser schien perfekt. Nur eine Minute später stand es 8:6 für die Hausherren! Was für ein Schlussspurt, angefeuert von 7’700 Zuschauern, schossen die Seeländer innert 53 Sekunden vier Tore. Reto Lohrer, René Berra, Barry Jenkins und René Stämpfli hiessen die Torschützen zwischen 57:21 und 58:14. Mit den «Wunder» von Biel, festigte das Team von Francis Blank weiter seine Leaderposition und lag nach 19 Runden und 30 Punkten, vier Zähler vor dem Kantonsrivalen SC Langnau.

Zeitungsartikel des Sieges vom 6. Januar 1976

Die blauen Delfine

Einmal pro Saison darf sich jede Mannschaft für einen guten Zweck in einer anderen Trikot-Farbe präsentieren. So spielt der EHCB am 29. Januar 2011 in blauen Delfin-Trikots zugunsten der Stiftung «firmm», welche sich für Delfine und Wale und deren Lebensraum einsetzt. In den Drittelspausen werden Plüschdelfine verkauft und so Geld für die Stiftung gesammelt. Leider identifiziert sich auch die Mannschaft von Kevin Schläpfer im Heimspiel gegen die ZSC Lions als zu «plüschig» und verliert den Strichkampf gegen die Zürcher vor 4'847 Zuschauern mit 2:5, die Lions qualifizierten sich damit fünf Runden vor Schluss für die Playoffs, der EHCB lag zehn Punkte hinter dem Genève-Servette HC auf dem neunten Rang und somit unter dem Strich.

Philippe Seydoux, Clarence Kparghai und Philipp Wetzel in den Delfin Trikots

Arosa ist eingeschneit

Am 30. Januar 1982 konnte der EHC Arosa nicht ins Berner Seeland reisen. Das Bündner Bergdorf war durch starken Schneefall vom Rest der Welt abgeschnitten. Fünf Tage später siegten die Aroser in Biel mit 6:1 und legten die Basis zum späteren Meistertitel. Vor 8’500 Zuschauern erwischte Arosa in Biel einen guten Start und lag nach zehn Minuten mit 2:0 in Führung. Richmond Gosselin traf als einziger für die Bieler. Die Bündner haben damit ihren Vorsprung auf den Verfolger HC Fribourg-Gottéron um drei Punkte ausgebaut.

Berner Provokation

Provokativ ging es am 31. Januar 1989 in Bern zu. Beim zweitletzten Qualifikationsspiel verlor Biel im Allmendstadion vor 10'128 Zuschauern hoch mit 1:11. In der siebten Minute ging Biel durch Laurent Stehlin noch mit 1:0 in Führung. Nach dem zehnten Gegentreffer liess sich Olivier Anken in der 57. Minute für Jean-Philippe Challandes auswechseln. Daraufhin nahmen auch die Berner einen Torhüterwechsel vor, Martin Studer kam für Renato Tosio.