Interview: Perttu Lindgren Interviews

22. Januar 2021 – Perttu Lindgren ist vor einer Woche vom HCD zum EHC Biel gestossen. Wir haben mit ihm über die ersten Tage in Biel gesprochen.

Hallo Perttu, willkommen in Biel!
Danke, ich bin glücklich, hier zu sein!

Wie war es am Dienstag gegen deine alten Teamkollegen zu spielen?
Gestern war wirklich ein komischer Tag. Ich war ein bisschen überwältigt von meinen Gefühlen. Acht Jahre am selben Ort zu spielen ist eine lange Zeit in der Eishockeywelt. Aber schlussendlich hat es auch Spass gemacht, gegen meine alten Teamkollegen zu spielen.

Du wurdest in Davos von Arno del Curto und Christian Wohlwend gecoacht. Auch hier unten in Biel wissen wir, dass die beiden zwischendurch auch laut werden konnten bzw. können. Wie lässt sich deren Trainerstil mit demjenigen von Lars Leuenberger vergleichen?
Nun, ich bin erst seit einer Woche hier, aber ich habe bei Lars das Gefühl, dass er ein offenes Ohr für die Spieler hat und ihnen gut zuhört.

Mit Toni Rajala und Petteri Lindbohm sind in Biel bereits zwei finnische Spieler unter Vertrag. Wie wichtig ist es, Spieler mit den gleichen Wurzeln im Team zu haben? Beeinflusst es die Integration in eine neue Mannschaft?
Natürlich ist es einfacher, in einem Team mit zwei Finnen anzukommen, auch wenn ich sonst bereits ein paar Spieler kannte, die mit mir zuvor schon in Davos zusammengespielt haben.
Aber meine Integration verlief absolut reibungslos und alle Jungs waren von Anfang an sehr offen mir gegenüber. 

Toni und Petteri sind beide dafür bekannt, etwas extrovertierter zu sein als andere finnische Spieler. Wie sieht es bei dir aus? Wie würdest du deine Persönlichkeit beschreiben?
Wenn sie eher extrovertiert sind, bin ich vom anderen Spektrum. Ich bin ein ruhiger und gelassener Mensch.

Was ist dein Ziel mit dem EHC Biel für die kommenden Wochen?
Mein Ziel ist es, mich mit Allem vertraut zu machen und ich werde mein Bestes geben, um dem Team zu helfen, besser zu werden und weiterhin Spiele zu gewinnen.
Es braucht sicher auch noch Anpassungszeit; wie wir spielen, das System, die neuen Teamkollegen. Es ist immer eine Herausforderung, wenn man das Team während der Saison wechselt. Es dauert eine Weile, sich daran zu gewöhnen.
Ich habe meine Zeit hier bisher aber wirklich genossen, auch wenn es nur eine Woche war!

Interview: Mirio Woern