Interview: Peter Schneider Interviews

12. September 2019 – Wir präsentieren den EHCB-Fans auf unserer Website die Neuzuzüge auf die kommende Saison: Heute im Interview unsere neue #3 Peter Schneider.

Servus Peter! Wie hast du die Reise nach Skandinavien erlebt?
Die Reise hat super angefangen. Sie gab uns Zeit als Mannschaft noch enger zusammenzuwachsen. Das ist das Tolle an der Champions Hockey League, gegen andere Topteams in Europa zu spielen, andere Länder zu sehen und als Mannschaft viel Zeit miteinander zu verbringen. Natürlich sind solche Trips auch sehr anstrengend durch die enge Terminplanung und die vielen Flug- und Buskilometer.

Wie wichtig sind gemeinsame Reisen für Sportlerinnen und Sportler in Mannschaftssportarten?
Wie ich schon gesagt habe, finde ich solche Reisen super um als Team noch enger zusammenzuwachsen. Die Reisen in der NLA sind ja recht kurz, was für die Erholung auch gut ist. Daher ist es aber auch nicht schlecht in der CHL ein paar weitere Reisen mit dem Team zu unternehmen.

Du hast vor dem Start des Eistrainings ein gemeinsames Teamwochenende in Wien organisiert. Wie kam es dazu? Was habt ihr unternommen?
Wir hatten nach unseren Leistungstests ein paar Tage frei und statt diese Zeit alleine zu verbringen wollten wir alle etwas zusammen machen. Wien bot sich an, da die Anreise recht kurz ist, es dort viel zu unternehmen gibt und ich mich dort auch ein bisschen auskenne. Der Trip war recht genau durchgeplant, da wir in den kurzen zwei Tagen so viel Zeit wie möglich miteinander verbringen wollten. Ich organisierte das gemeinsame Mittag- und Abendessen und gemütliche Zusammensitzen danach. Es blieb aber auch ein bisschen Zeit, die jeder individuell für Sightseeing und Einkäufe nutzen konnte.

Wie zufrieden bist du mit deinen Leistungen in der Vorbereitung?
Ich bin zuerst einmal froh, dass ich mich sehr gut in die Mannschaft eingefügt habe und mich mit jedem gut verstehe. Das macht die Eingewöhnung in die neue Spielweise viel leichter. Wir konnten in den Vorbereitungsspielen trotz einiger Verletzungen gute Leistungen abrufen und verloren das Finale des Berner Cups nur knapp in der Overtime. Ich fühlte mich von Spiel zu Spiel besser, konnte Tipps von den Trainern umsetzen und auch offensiv zum Erfolg beitragen. In der CHL haben wir die ersten drei Spiele gewonnen. Wir haben meiner Meinung nach auch sehr gut gespielt, jedoch nicht so viele Tore geschossen, mich eingeschlossen. Es gibt solche Phasen für jedes Team und auch für jeden Spieler. Wichtig ist, dass die Tore dann am Freitag gegen Fribourg wieder kommen.

Mit welchem Ziel und welchen Erwartungen gehst du in die neue Saison?
Ich will auf jeden Fall der Mannschaft zu einer weiteren guten Saison verhelfen, damit an die Erfolge der letzten zwei Jahren anknüpfen. Ich hoffe natürlich, dass ich offensiv zum Erfolg beitragen kann, aber garantieren kann ich auf jeden Fall, dass ich in jedem Spiel hart arbeiten werde um den Mitspielern um mich herum Platz zu verschaffen und damit unserem Team zu Siegen verhelfe.

Interview: Mirio Woern

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