Interview: Thomas Doppler von der L. Klein AG über die Bedeutung des Sponsorings Interviews

15. April 2020 – Interview: Thomas Doppler von der L. Klein AG über die Bedeutung des Sponsorings

Die L. Klein AG ist ein 1946 in Biel gegründeter Familienbetrieb. Das Bieler Unternehmen beschäftigt heute 16 Personen und ist als Lagerhalter und Händler von Edelstahlen und Metallen tätig. In den letzten Jahrzehnten hat sich L. Klein AG von einem regionalen Zulieferer zu einem international tätigen Unternehmen entwickelt. Seit fast zwei Jahrzehnten unterstützt die L. Klein AG den EHC Biel als Sponsor. Wir haben mit Thomas Doppler, Mitglied der Geschäftsleitung, über die Bedeutung und Beweggründe für dieses Engagement gesprochen.

Die L. Klein SA unterstützt den EHC Biel seit über 15 Jahren. Was sind die ausschlaggebenden Gründe für ein solch langes Engagement?
Die Unterstützung des EHC Biel stammt noch aus den Zeiten der Eltern der heutigen Inhaber. Paulette und Rolf Schiess waren grosse Fans des EHCB und auch sie waren bereits davon überzeugt, dass unser sportliches Aushängeschild unterstützt werden muss.

Wie haben Sie die sportliche Entwicklung, von der NLB zum Aufstieg in die National League, die Ligaqualifikationen gefolgt von der erstmaligen Playoff-Teilnahme, die Eröffnung der Tissot Arena und zuletzt Playoff-Halbfinalqualifikationen, wahrgenommen und was bedeutet dies für die Region und Stadt Biel?
Die Zeit im alten Eisstadion war natürlich eine tolle Zeit mit den legendären Spielern und den diversen Meisterfeiern. Heute geht man nicht nur noch zum Spiel, heute geniesst man auch das «Vor dem Spiel» und «Nach dem Spiel» in der gemütlichen AMAG Lounge oder zwischendurch auch in der Loge.

Das Coronavirus hat zuerst das Eishockey und danach die ganzen Schweiz in eine Ausnahmesituation versetzt. Wie denken Sie wird die Schweiz und im speziellen die Region Biel mit dem EHC Biel diese Situation überstehen?
Dieses Virus hat uns alle sehr beeinträchtigt. Leider konnten wir am Höhenflug unseres EHCB nicht bis zum Ende mitfiebern, doch das ist im Moment zweitrangig. Das Virus wird in unserer Geschäfts- und Sportwelt Spuren hinterlassen. Ich bin aber überzeugt, dass wir alle gestärkt aus dieser Situation herauskommen und die Welt, vielleicht auch nur für einen kurzen Moment, aus einer anderen Sichtweise betrachten. Wichtiges ist plötzlich nicht mehr so wichtig.